VDI Entwurf zur Ermittlung und Bewertung von Gerüchen (TA Luft)

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Zukünftig wird wohl die GIRL (Geruchsimmissionsrichtlinie) als Anhang 7 in der neuen TA Luft, die derzeit überarbeitet wird, enthalten sein. Der neue VDI Entwurf dient als Entscheidungshilfe für die Notwendigkeit

Bei der Prüfung des Schutzes vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geruchsimmissionen im Sinne von § 5 BImSchG in Verbindung mit GIRL (zukünftig: Anhang 7 TA Luft 2017) kann es erforderlich sein, ein Geruchsgutachten zu erstellen. Der neue Entwurf VDI 3886 Blatt 1:2017-07, Ermittlung und Bewertung von Gerüchen - Geruchsgutachten - Ermittlung der Notwendigkeit und Hinweise zur Erstellung, ist eine Entscheidungshilfe für die Notwendigkeit und gegebenenfalls den Umfang eines Geruchsgutachtens. Er wendet sich daher in erster Linie an die Entscheidungsträger, das heißt an die für den Immissionsschutz jeweils zuständigen Überwachungs-, Genehmigungs- und Fachbehörden, an die Antragsteller bzw. Anlagenbetreiber und die sie gegebenenfalls unterstützenden Geruchsgutachter. Anlass für die Frage nach einem Geruchsgutachten kann sowohl ein immissionsschutzrechtliches oder baurechtliches Genehmigungsverfahren einer Anlage als auch ein Überwachungsverfahren z.B. ausgelöst durch Nachbarbeschwerden oder auch ein Bauleitplanverfahren sein. Die Richtlinie vereinheitlicht und systematisiert die Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung über das Erfordernis eines Geruchsgutachtens.
Zu diesem Entwurf besteht bis zum 31. Oktober 2017 die Möglichkeit der Stellungnahme und Kommentierung direkt an die Kommission zur Reinhaltung der Luft (KRdL) über das VDI-Einspruchsportal (https://www.vdi.de/einsprueche-zu-entwuerfen-cp-angebunden-einspruchsliste/?tx_vdirilieinspruch_pi1%5Bid%5D=6669).
Gerne können Sie ihre Kommentare bis zum 30.09.2017 zur Bündelung z.H. Herrn Fink an unsere Geschäftsstelle senden.