Positionspapier "Materialien und Gegenstände für Kontakt mit Packgasen, Treibgasen, Luft oder Druckluft für die Lebensmittelherstellung oder -verarbeitung"

VDMA

Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen hat mit Datum 4. Oktober 2016 ein Positionspapier zu Materialien und Gegenständen für Kontakt mit Gasen für Lebensmittelanwendungen veröffentlicht.

Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen hat mit Datum 4. Oktober 2016 ein Positionspapier zu Materialien und Gegenständen für Kontakt mit Gasen für Lebensmittelanwendungen veröffentlicht. Ziel ist es, eine Basis für Fragen, Betrachtungen und Entscheidungen zu diesem Thema bereitzustellen.

Bislang wurde das Thema Materialien und Gegenstände für Gase für Lebensmittelanwendungen in den einschlägigen Regelwerken, aber auch in Guidelines, Normen oder Empfehlungen praktisch nicht ausdrücklich adressiert. In der Regel wird, zum Beispiel bei öffentlichen Diskussionen, auf den "Einzelfall" verwiesen, ohne diesen dann tatsächlich im Detail zu betrachten. Die Folge war, dass an vielen Stellen bei Lieferanten, Maschinenbauern oder Anwendern Fragen zur Grundlage für Forderungen, Notwendigkeit für den Einsatz oder Eignung bestimmter Materialien offen blieben.

Das vorliegende VDMA-Positionspapier schließt diese Lücke. Es steht kostenfrei zum Herunterladen zur Verfügung. Mit einer Fallunterscheidung, Einordnung in das Gesamtgerüst der einschlägigen EU-Regelwerke, Herleitungen und Schlussfolgerungen wird eine Herangehensweise vorgestellt, die Hersteller von Maschinen, Anlagen und Komponenten und unter anderem Anwender davon nutzen können. Soweit bekannt, gibt es bisher europaweit keine vergleichbare Übersicht, die solch einen Brückenschlag zwischen einschlägigen Regelwerken und in der Praxis auftretenden Fällen bietet.

Natürlich wird es nicht möglich sein, konkrete Fragen zur Eignung bestimmter Materialien in Form eines Positionspapiers zu behandeln. Das ist auch nicht das Ansinnen. Das Positionspapier soll zwischen allen Beteiligten wie Lieferanten, Komponentenherstellern, Anwendern, Prüflaboren, Auditoren usw. eine Diskussionsgrundlage schaffen und stellt insofern erstmals einen entsprechenden Ansatz zur Verfügung.

Seit 30. März 2017 steht auch die englische Übersetzung des Positionspapiers zum Herunterladen zur Verfügung.

 

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