10 Fragen an Ralf Schäffer, Mitglied der Geschäftsleitung der Sollich KG

Sollich KG

Ralf Schäffer ist Vorsitzender der Fachabteilung Süßwarenmaschinen des Fachverbandes Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Sollich KG in Bad Salzuflen. Der Diplomingenieur der Elektrotechnik trat 1986 in das Unternehmen Sollich ein und wurde im Jahr 2001 Mitglied der Geschäftsleitung.

Beschreiben Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen macht.
Firma Sollich ist weltweiter Marktführer bei der Herstellung von Maschinen und Anlagen für die Süßwarenindustrie zur Produktion von der Praline bis zum Riegel.

Warum engagieren Sie sich im VDMA?
Der VDMA ist ein sehr renommierter Verband, der die Interessen unserer Industrie in vielen Bereichen sehr gut vertreten kann. Mit dem VDMA kann sich der deutsche Maschinenbau in der Welt als Gesamtheit gut präsentieren und somit die hervorragende Positionierung im Weltmarkt weiterhin sichern.

Wie beurteilen Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage?
Die aktuelle wirtschaftliche Lage in unserer Branche ist weiterhin gut. Dennoch sind Risikopotentiale in den verschiedenen Märkten vorhanden, so dass unsere Branche sich nicht nur auf ständiges Wachstum sondern auch auf zwischenzeitliche Umsatzeinbrüche einstellen muss.

Was war aus Ihrer Sicht die größte Innovation der letzten Jahre?
Die modernen Kommunikationsmöglichkeiten in Verbindung mit nahezu unbegrenzter Informationsvielfalt. Diese neuen Möglichkeiten erfordern das Umdenken der Mitarbeiter, aber auch der Unternehmen in vielen Bereichen. Planung tritt oft in den Hintergrund, da immer alle Informationen verfügbar sind, und jede Kontaktaufnahme möglich ist. Der Mensch sollte am Ende nicht in den Hintergrund treten.

Worin sehen Sie die wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Branche?
Um mit den knapper werdenden Ressourcen die Versorgung der steigenden Bevölkerungszahl sowie auch den steigenden Lebensstandard sicherzustellen, müssen die deutschen Unternehmen innovationsstark bleiben, um somit auch ihre gute Marktposition beim Maschinenbau zu sichern.

Du musst authentisch sein und das tun, was Dir Freude macht, denn dann kannst Du auch gute Leistungen bringen.

Wofür bzw. worin sehen Sie Innovationspotentiale?
In der Vernetzung von Anlagen und Maschinen, um Prozesse optimal zu gestalten und möglichst hohe Effizienz zu erreichen. Dieses dient dazu, dass möglichst wenig Ressourcen wie Rohstoffe, aber auch Energie verschwendet werden. Neben der Sicherstellung der Effizienz bei Großanlagen muss aber auch ein Augenmerk auf einfachere und günstigere Produktionsanlagen gelegt werden, um die gesamte Bandbreite, die die Welt erfordert abdecken zu können.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Menschen am meisten?
Ehrlichkeit und die Bereitschaft, aus eigenen Fehlern zu lernen, aber auch eine gewisse Gelassenheit, um den Überblick nicht zu verlieren.

Was ärgert Sie im beruflichen Alltag am meisten?
Priorisierung von Nebensächlichkeiten, die von den wesentlich Punkten ablenken.

Wer ist Ihr Vorbild und warum?
Ich habe kein konkretes Vorbild. In verschiedenen Bereichen haben mich unterschiedliche Personen inspiriert, und daraus habe ich meine eigene Persönlichkeit gebildet.

Was war der klügste Rat, den Sie jemals bekamen?
Du musst authentisch sein und das tun, was Dir Freude macht, denn dann kannst Du auch gute Leistungen bringen.

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