10 Fragen an Klaus Pekruhl, Geschäftsführer der Langguth GmbH

Langguth

Klaus Pekruhl hat Maschinenbau an der FH Münster studiert. Er war Technischer Leiter und Geschäftsführender Gesellschafter der Meypack Verpackungssystemtechnik GmbH in Nottuln bevor er Geschäftsführer der Langguth GmbH in Senden-Bösensell wurde. Er ist Vorstandmitglied der Fachabteilung Verpackungsmaschinen im VDMA Fachveband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen.

Beschreiben Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen macht.
Wir entwickeln und bauen kundenbezogen Etikettiermaschinen für Nass- und Heißleimtechnik sowie für Haftetiketten. Dieses sowohl für die Lebensmittelindustrie als auch für die Chemiebranche.

Warum engagieren Sie sich im VDMA?
Über das Netzwerk des VDMA erhalte ich wichtige und aktuelle Informationen über die Märkte, die mir bei meinen geschäftsbezogenen Entscheidungen eine wertvolle Hilfe sind. Weitere Impulse bekomme ich durch den regelmäßigen Austausch über den technischen Stand der Branche sowie durch die Unterstützung in Bezug auf die Teilnahme an In- und Auslandsmessen.

Wie beurteilen Sie die aktuelle wirtschaftliche Lage?
Die aktuelle Situation stellt sich für unser Unternehmen bis 2018 sehr positiv dar, wobei jedoch die gegenwärtigen geopolitschen Krisen das geschäftliche Klima beeinflussen und eine Prognose erschweren. Die Ereignisse in Syrien, die Terroranschläge in Berlin, Nizza, London und in der Türkei sowie der Brexit und der neue US-Präsident können die Situation schnell umschlagen lassen.

Was war aus Ihrer Sicht die größte Innovation der letzten Jahre?
Die Entwicklung und zunehmende Verbreitung des Internets sowie die damit verbundene Digitalisierung eröffnen den Unternehmen Möglichkeiten, die bisher undenkbar erschienen.

 

 

Die Möglichkeiten von Industrie 4.0 müssen besser genutzt und weiter ausgebaut werden. Insbesondere sollten Lösungen auch für mittelständische Unternehmen entwickelt werden.

Worin sehen Sie die wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Branche?
Die Bedienbarkeit der Maschinen muss unter besonderer Berücksichtigung der    Digitalisierung weiter optimiert werden. Die Verknüpfung von Maschinen muss so erfolgen, dass eine einfache Handhabung und guter Service gewährleistet werden können.

Wofür bzw. worin sehen Sie Innovationspotentiale?
Die Möglichkeiten von Industrie 4.0 müssen besser genutzt und weiter ausgebaut werden. Insbesondere sollten Lösungen auch für mittelständische Unternehmen entwickelt werden.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Menschen am meisten?
Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Offenheit sind für mich Eigenschaften, die einen Menschen auszeichnen.

Was ärgert Sie im beruflichen Alltag am meisten?
Unnötige Bürokratie bindet wertvolle Ressourcen, die sinnvoller genutzt werden können.

Wer ist Ihr Vorbild und warum?
Nelson Mandela hat durch seinen Einsatz vielen Menschen Hoffnung gegeben und neue Möglichkeiten eröffnet.

Was war der klügste Rat, den Sie jemals bekamen?
Besonders wichtig ist mir der Rat, Mitarbeiter zu Persönlichkeiten und nicht zu Befehlsempfängern zu entwickeln. Unternehmenspotentiale können so am besten genutzt werden.

 

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