Auftragseingang im Januar: Basiseffekte prägen das Bild

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Im Januar lag der Auftragseingang (AE) im Fachzweig NuV um real 22 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert. Die Bestellungen aus dem Inland stiegen um 3 Prozent, die Orders aus dem Ausland gingen um 26 Prozent zurück.

Im Januar lag der Auftragseingang (AE) im Fachzweig NuV um real 22 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert. Die Bestellungen aus dem Inland stiegen um 3 Prozent, die Orders aus dem Ausland gingen um 26 Prozent zurück. Dabei fiel die Nachfrage aus den Euro-Ländern um 32 Prozent, aus den Nicht Euro-Ländern um 25 Prozent unter den Vergleichswert des Vorjahres.

Im heterogenen Nahrungsmittelmaschinenbau verfehlte der Bestelleingang im Januar das Vorjahresniveau um 6 Prozent. Dabei stieg die Inlandsnachfrage um 26 Prozent über das schwache Niveau des Vorjahres, die Orders aus dem Ausland lagen um 11 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dabei fielen die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern um 3 Prozent, der AE aus den Nicht Euro-Ländern verfehlte den Vergleichswert des Vorjahres um 13 Prozent.

Bei den Verpackungsmaschinen (ohne Getränkeverpackungsmaschinen) sanken die Bestellungen im Januar um insgesamt 22 Prozent unter den Wert des Vorjahres. Die Inlandsnachfrage sank um 10 Prozent. Die Auslandsnachfrage blieb um 24 Prozent unter dem sehr hohen Vorjahreswert. Dabei war vor allem die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern mit einem Minus von 39 Prozent deutlich schwächer als im Januar 2018, während die Bestellungen aus den Nicht Euro-Ländern den Vorjahreswert um 21 Prozent verfehlten. Basiseffekte verzerren im Januar 2019 insbesondere bezogen auf den Auslandsauftragseingang das Bild.

Zur Erinnerung: Im Januar 2018 war der Auslandsauftragseingang bei Verpackungsmaschinen schwunghaft um 52 Prozent gestiegen, die Indexwerte entsprechend hoch.