Neuer Normenausschuss für Schlachthausausrüstung nimmt Arbeit auf

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Unter französischer Leitung ist ein neuer europäischer Normenausschuss CEN/TC 153/WG 14 Maschinen und Ausrüstung für Schlachthausausrüstung eingerichtet worden. Machen und gestalten sie mit!

Unter französischer Leitung ist vor einiger Zeit ein neuer europäischer Normenausschuss CEN/TC 153/WG 14 Maschinen und Ausrüstung für Schlachthausausrüstung eingerichtet worden. Hier sollen z.B. auf Basis von französischen Normen europäische Normen, für Schlachtboxen bzw. pyrotechnische Treibladungspistolen erarbeitet werden.

Nun soll die Arbeit in diesem Ausschuss aufgenommen werden. Am 13. Februar 2020 findet dazu eine konstituierende Sitzung beim UNM, Paris La Defense, Frankreich statt.
Sofern sie an dieser Sitzung teilnehmen wollen, nehmen sie bitte umgehend direkt mit dem französischen Sekretariat (a.robert@unm.fr) Kontakt auf.
Um sicherzustellen, dass sie über die weiteren Tätigkeiten in diesem Ausschuss informiert werden ist eine Registrierung im entsprechenden deutschen Spiegelausschuss erforderlich. Setzen sie sich dann bitte mit mir in Verbindung.

Für VDMA Mitgliedsunternehmen ist die Mitarbeit beitragsfrei möglich. Derzeit übernimmt der VDMA auch für Nicht-Mitglieder die üblicher Weise an das DIN zu entrichtenden Jahresbeiträge i.H.v. rd. 1.100 € je Ausschuss und Mitarbeiter.

Die Mitarbeit im europäischen Normenausschuss ist beitragsfrei möglich. Allerdings wird erwartet, dass man an den entsprechenden Sitzungen aktiv teilnimmt. Die Sprache der Sitzungen und der Dokumente ist Englisch. Es entstehen Ihnen lediglich die anfallenden Reisekosten.

Durch ihre Mitarbeit haben sie selbst die Chance die Anforderungen mitzugestalten, bevor es andere tun. Unterstützen sie uns, damit praktikable und sinnvolle Lösungen entstehen.
Somit verfügen sie über einen zeitlichen Vorsprung gegenüber ihren Mitbewerbern. Sie erfahren nicht erst durch die Veröffentlichung der Norm von deren Inhalt und können rechtzeitig ihre betrieblichen Prozesse darauf ausrichten.

Zudem entsteht hier eine sogenannte harmonisierte Norm, die von der EU Kommission im Amtsblatt veröffentlicht wird. Damit entfaltet diese Norm die sogenannte Vermutungswirkung, die sie in ihrem Konformitätsverfahren maßgeblich unterstützt. Wenn sie bei ihrer Risikobeurteilung sowie Konstruktion und Fertigung dieser Norm folgen, und sich auf der erforderlichen EU Konformitätserklärung auf diese Norm berufen, dann können sie davon ausgehen, dass sie damit die grundlegenden Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG erfüllt haben.