Auftragseingang April – Immer deutlichere Auswirkungen der Corona-Pandemie

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Im April sank der Auftragseingang im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen insgesamt um real 19 Prozent unter den schon schwachen Vergleichswert des Vorjahres.

Im April sank der Auftragseingang (AE) im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen insgesamt um real 19 Prozent unter den schon schwachen Vergleichswert des Vorjahres. Die Bestellungen aus dem Ausland gaben um 21 Prozent nach. Dabei ging die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern im Vergleich zum Vorjahresmonat um 27 Prozent und aus den Nicht Euro-Ländern um knapp 20 Prozent zurück. Aus dem Inland kamen 3 Prozent weniger Orders. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres weist der AE ein Minus von knapp 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf.

Nahrungsmittelmaschinen
Bei den Nahrungsmittelmaschinen sank der AE im April um knapp 26 Prozentpunkte unter den Vorjahresvergleichswert. Hierzu beigetragen hat die rückläufige Nachfrage aus dem Ausland: Die Bestellungen sanken um 34 Prozent unter den vergleichbaren Vorjahreswert. Aus den Euro-Partnerländern kamen 35 Prozent weniger Orders, aus den Nicht Euro-Länder 34 Prozent weniger. Erfreulich verlief dagegen die Nachfrage aus dem Inland. Hier gingen knapp 31 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vorjahresmonat. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verbuchten die Unternehmen insgesamt 8 Prozent weniger Bestellungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Verpackungsmaschinen
Nach Monaten rückläufiger Bestellungen entwickelte sich die Nachfrage bei Verpackungsmaschinenbranche (ohne Getränkeverpackungsmaschinen) im April erfreulich. Der AE lag im April 2 Prozentpunkte über dem Vorjahresvergleichswert. Der Zuwachs wurde getragen von den Auslandsbestellungen, die 6 Prozentpunkte über dem vergleichbaren Vorjahreswert lagen. Dabei kamen 9 Prozent mehr Aufträge aus den Nicht Euro-Ländern, während sie aus den Euro-Partnerländern 5 Prozent unter den vergleichbaren Vorjahrewert sanken. Aus dem Inland gingen knapp 24 Prozent weniger Orders ein. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres weist der AE ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode auf.